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Zopfarten, also die schönsten Ideen zu Flechtfrisuren

Was wählen Sie lieber – die sorgfältig geflochtenen und eleganten oder die losen und nonchalanten Haare? Ährenzopf, französischen Zopf oder klassische Haarflechte? Die Zöpfe sind überzeitlich, weiblich und sehr universell – unabhängig von der Art. Überprüfen Sie, was Sie über die Zöpfe noch nicht wissen!

Die Definition des Zopfes ist sehr einfach – das ist eine Form der Frisur, die meistens aus drei langen Haarsträhnen geflochten und mit einem Band oder Haargummi beendet wird. Heute gibt es zahlreiche Variationen, wenn es um die Zöpfe geht.

Zöpfe in verschiedenen Kulturen

Woher stammt die Frisur? Der Zopf befindet sich seit Langem in vielen Kulturen. Die Flechtfrisur ist eigentlich seit immer bekannt und wurde seit immer getragen.

Die Ägypterinnen haben ihre langen Haare zum Zopf geflochten, weil eine solche Frisur sehr bequem für sie war. Und die Frisuren im Altertum mussten hauptsächlich bequem sein. Im Mittelalter wurden die langen Haare eng geflochten und unter eine Kopfbedeckung versteckt. In der Kultur der Indianer wurden die Zöpfe der Feinde geschnitten – das war eine Art der Trophäe.

Es ist bemerkenswert, dass ein Zopf in der slawischen Kultur ein Symbol der Jungfräulichkeit war. Die zu einem oder zwei Zöpfen geflochtenen Haare wurden lediglich von unverheirateten Frauen bis zur Heirat getragen. Sie haben sich vom Zopf am Tag vor der Heirat verabschiedet – dann wurde er symbolisch aufgeflochten. Der Zopf wurde letztendlich während der Hochzeit geschnitten – das war ein Zeichen des Jungfernstandendes.

Zopf: modisch, universell, überzeitlich

Kommt der Trend zu Zöpfen zurück? Heutzutage wird die Flechtfrisur mit den oben erwähnten Symbolen nicht mehr assoziiert. Der Zopf ist jedoch eine überzeitliche Frisur, die höchstwahrscheinlich nie aus der Mode kommt (genauso wie verschiedene Haarknoten).

Die Flechtfrisuren herrschen seit Jahren während der Modeschauen. Es lassen sich viele unterschiedliche Zopfarten bemerken. Sie gehören zu Lieblingsfrisuren von Alexander Wang, Valentino Garavani oder Fatima Lope – das sich doch weltbekannte Modedesigner.

Wir flechten die Zöpfe selbst sehr gerne, weil sie bequem und weiblich sind. Sie passen außerdem zu jeder einzelnen Situation. Eine Flechtfrisur ist perfekt während der alltäglichen Einkäufe, zur Arbeit, im Fitnessstudio, für eine Verabredung im Kino, für ein Familientreffen und sogar für spezielle Anlässe wie die Hochzeit. Die Zöpfe kommen außerdem in verschiedenen Stilen vor: Boho, Empire, Glamour oder Rock.

Alles hängt davon ab, welche Zopfart Sie wählen.

Zopfarten – klassische Flechten

Das sind die einfachsten und die traditionellen Zöpfe, die als eine Basis für verschiedene, wunderschöne Flechtfrisuren dienen können.

  1. Englischer Zopf – das ist eine traditionelle Art der Flechte. Es werden hier drei identische Haarsträhnen abwechselnd geflochten (die rechte Strähne über die mittlere, die linke über die mittlere, wieder die rechte über die mittlere usw., bis die ganzen Haare geflochten werden).
  2. Französischer Zopf – das ist eine der zwei Zopfarten, bei denen die losen Haare stufenweise eingeflochten werden. Er wird ähnlich wie der englische Zopf geflochten (die linke und die rechte Haarsträhne über die mittlere), dabei wird es jedoch von kleinen Strähnen am Kopfwirbel begonnen, die jedes Mal um neue (bisher lose) Haarstränge ergänzt werden.
  3. Holländischer Zopf – das ist die zweite, seltenere Zopfart, bei der meistens (aber nicht unbedingt) die losen Haarstränge eingeflochten werden. Der holländische Zopf wird ähnlich wie der französische Zopf geflochten, aber die Haarsträhnen werden hier nicht über, sondern unter die mittlere Strähne gezogen.
  4. Ährenzopf – das ist eine Zopfart, die ebenfalls Fischgrätenzopf genannt wird. Die Haare werden hier in zwei große Haarsträhnen geteilt, die nebeneinander liegen und miteinander mit dünnen Strängen verbunden werden, die abwechselnd nach links und rechts gelegt werden.
  5. Eingeflochtener Ährenzopf – das ist eine Variante des oben beschriebenen Ährenzopfs. Der eingeflochtene Fischgrätenzopf wir am Wirbel angefangen. Hier werden die Haare auch in zwei große Haarsträhnen geteilt. Eine dünne Stränge wird identisch gelegt, wird aber zusätzlich um eine dünne Stränge aus den losen Haaren ergänzt.
Zopfarten

Zopfarten – moderne Variationen

Aktuell werden nicht nur die oben beschriebenen, klassischen Flechten als „Zöpfe“ bezeichnet, sondern auch verschiedene Variationen rund um die Zöpfe. Das sind die interessantesten, modernen Versionen der Zöpfe.

  1. Kordelzopf (Rope Braid) – der Zopf entsteht aus zwei miteinander geflochtenen Teilen, ohne die dritte Strähne einzuflechten. Der Endeffekt erinnert an eine dicke Kordel. Zuerst wird jede der beiden Haarsträhnen nach links um die eigene Achse gewickelt. Danach werden beide Haarsträhnen zusammen nach rechts gedreht.
  2. Pipe Braid – der Zopf erinnert an ein Kabel, das ziemlich spezifisch entsteht: es wird zuerst der mittlere Teil der Haare am Wirbel abgetrennt (er soll ein Mark der Frisur sein). Die linke Strähne wird unter den mittleren Teil gelegt – es muss eine Schlaufe links entstehen, durch die der linke Haarstrang über das Mark gezogen wird. Ziehen Sie die linke Strähne wieder nach rechts, sodass die Schlaufe unter das Mark versteckt wird. Wiederholen Sie alle Schritte mit der rechten Haarsträhne.
  3. Wasserfall-Zopf (Waterfall Braid) – das ist eine wunderschöne und zarte Haarfechte. Der Zopf wird hier mit den losen Haaren verbunden. Er entsteht aus drei Haarsträngen. Fangen Sie von der Schläfe an: ziehen Sie die untere Strähne über die mittlere, ergänzen Sie die obere Strähne mit ein bisschen losen Haaren und ziehen sie auch über die mittlere. Lassen Sie den unteren Strang bleiben und trennen die neue Strähne aus den losen Haaren ab. Ziehen Sie die neue Haarsträhne über die mittlere usw.
  4. Bubble Braid – das ist ein falscher Zopf (ohne Flechten), der eigentlich keine speziellen Fähigkeiten verlangt. Die Haare werden zum Pferdeschwanz zusammengebunden und beispielsweise alle 5 cm mit kleinen Haargummis gebunden. Zwischen den Haargummis entstehen „Bubbles“.
  5. Unendlichkeitszopf (Infinity Braid) – der Zopf entsteht aus zwei Haarsträhnen, zwischen welche ein zusätzlicher, dünner Strang gezogen wird. Mit dem dünnen Strang werden Achter gemacht (ein Unendlichkeitszeichen) – er wird also einmal unter und einmal über die Hauptsträhnen geflochten. Es ist möglich, den Zopf aus mehreren Haarsträngen zu flechten.
  6. DNA-Zopf (DNA Braid) – das ist ein beeindruckender Zopf. Die originelle Flechte erinnert an DNA. In diesem Fall ist es zuerst notwendig, die Haare zum Pferdeschwanz zusammenzubinden. Die Frisur entsteht aus einer breiten Version des Unendlichkeitszopfs, der um die eigene Achse gewickelt und mit einem Haarlack fixiert wird.
  7. Meerjungfrau-Zopf (Fishtail Braid) – der Zopf erinnert an den Fischschwanz. Er entsteht auf der Grundlage des traditionellen Ährenzopfs aus sehr dünnen Haarsträhnen. Die fertige Flechte wird etwas gelockert, deswegen bekommt die Frisur mehr Volumen.
  8. Zipper Braid – das ist eine der kompliziertesten Flechtfrisuren, die Sie ohne einen Video-Tutorial höchstwahrscheinlich nicht flechten. Die Frisur entsteht aus mehreren Haarsträhnen, die am Wirbel abgetrennt, miteinander geflochten und beiseite gelegt werden. Später werden sie mit den nächsten Haarsträngen geflochten. Zipper Braid verlangt viel Erfahrung und Geduld.
  9. Chinesischer Zopf (Chinese Braid) – das ist ein effektvoller Zopf. Die Haare sollen zuerst zum Pferdeschwanz zusammengebunden werden. Trennen Sie danach eine dünne Haarsträhne auf einer Seite des Pferdeschwanzes ab und binden zu einem Knoten um die dicke Haarsträhne herum. Trennen Sie einen neuen Haarstrang auf derselben Seite, verbinden mit der alten Haarsträhne und machen wieder einen Knoten.
  10. Chain Braid – das ist eine Zopfart, die aus zwei Kordelzöpfen entsteht. Die Haare werden in vier Haarsträhnen geteilt. Jede Strähne wird nach links um die eigene Achse gewickelt. Danach werden zwei linke Haarstränge miteinander zum Kordelzopft (nach rechts) gedreht. Gehen Sie genauso mit zwei rechten Haarsträhnen vor. Zu Ende drehen Sie zwei entstandene Kordelzöpfe zusammen nach links.
  11. Durchgezogener Zopf (Pull Through Braid) – das ist die nächste Version des falschen Zopfs ohne Flechten. Am Anfang werden zwei Pferdeschwänzen aus einem Teil der Haare zusammengebunden. Der obere Pferdeschwanz wird in zwei Strängen geteilt, die den unteren Pferdeschwanz von oben umgeben und darunter zusammengebunden werden. Machen Sie dasselbe mit den Haaren, die sich aktuell oben befinden – teilen Sie sie in zwei Haarsträhnen und binden unter dem Pferdeschwanz zusammen. Inzwischen sollen Sie die zusätzlichen Haarsträhnen einflechten – so bekommen Sie einen Zopf aus allen Haaren.
  12. Viererzopf (4 Strand Braid) – das ist eine erweiterte Version des Standardzopfs, der in diesem Fall aus vier identischen Haarsträhnen geflochten wird. Eine linke Haarsträhne wird unter den Strang daneben und über den nächsten Strang gezogen. Dasselbe soll mit der rechten Haarsträhne wiederholt werden usw.
  13. Fünferzopf (5 Strand Braid) – das ist eine maximal erweiterte Version des Standardzopfs, der aus fünf identischen Haarsträngen entsteht. Eine äußere Haarsträhne soll über die benachbarte und unter die nächste Haarsträhne gelegt werden. Alle Schritte werden auf der zweiten Seite wiederholt, bis ein Zopf entsteht.
  14. Knot Braid – dieser Zopf erinnert an Pipe Braid, wenn er eng geflochten wird, unterscheidet sich aber in der Flechttechnik. Aus den zum Pferdeschwanz zusammengebundenen Haaren werden zwei dünne Haarsträhnen links und rechts abgetrennt. Sie werden miteinander eng gebunden. Danach werden sie um weitere Haarsträhnen links und rechts bereichert und wieder gebunden usw.

Die oben dargestellten Flechtfrisuren sind nur die Spitze des Eisbergs. Es gibt zahlreiche Variationen rund um die Zöpfe und es wäre eigentlich unmöglich, alle in einem Artikel zu sammeln.

Wie machen Sie den Zopf dicht und voluminös?

Zu Ende ein paar Hinweise, also Methoden für einen voluminösen Zopf.

Wenn Sie den Zopf optisch verdichten wollen, sollen Sie Ihre Haare hauptsächlich richtig pflegen. Wenn sie dünn, schwach und brüchig sind, ist es unmöglich, einen schönen, dicken Zopf zu bekommen. Eine Rettung ist in dieser Situation die Haarpflege mit natürlichen Ölen. Dank den hochwertigen Haarölen können Sie Ihre Haare wieder vital, glatt und unempfindlich gegen das Verwirren machen. Greifen Sie nach:

  • Rizinusöl, das dem Haarausfall vorbeugt, das Haarwachstum beschleunigt und die Haare dichter macht;
  • Baumwollsaatöl, das die Haarspitzen vor dem Spliss schützt und den Zopf glatt macht.

Wenn Sie der Frisur mehr Volumen verleihen wollen, können Sie ein Trockenshampoo anwenden oder die Haare vor dem Flechten leicht toupieren. Auf diese Art und Weise bekommt die Frisur mehr Volumen, das sogar nach dem Flechten des Zopfes nicht verschwindet.

Wenn Sie einen voluminösen Zopf haben wollen, lockern Sie ihn nach dem Flechten – je loser die Flechte ist und je mehr widerspenstige Fransen es gibt, desto besser ist der Effekt.

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